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Dienstag, 13. Januar 2015

Underwater.

"These paintings are a link to my home and continual search for the feeling of the sun on my face and warm summer days at the lake. They are my escape, a subtle reprieve from the day-to-day."- dies ist die treffendste Beschreibung, welche die Malerin Samantha French über ihre Bilder geben konnte. Eine Erinnerung an warme Sommerurlaube- Spaß und Entspannung zugleich mischen sich in unsere Gefühlswelt und lassen uns die momentan trüben Tagen vergessen. Ihre Bilder schaffen es uns nicht nur als Betrachter einzuspannen, sondern wir haben das reale Gefühl am Geschehen teilhaben zu können. Durch die detaillierte Zeichnung der Bewegung des Wassers mit seinen Blubber-Blasen oder durch die Reflexion der Sonne im Wasser sinke ich selber in die Unterwasserwelt ab und lasse mich treiben. Eine wirklich schöne Serie und nun wünsche ich mir sehnlichst den Sommer herbei!

via my modern met







Freitag, 9. Januar 2015

Isa Arfen.

Die Fashion Week steht wieder unmittelbar vor der Türe bei der wir uns einen Einblick verschaffen können, was wir im Herbst/Winter tragen könnten. Dennoch können uns auch noch ältere Kollektion als eine große Inspirationsquelle dienen- Mode ist auch, was wir daraus machen und nicht was Trend ist. Serafina Sama steht hinter dem Label Isa Arfen, welches 2011 in London gegründet worden. Bekannt wurde sie unteranderem durch ihre Freelance- Arbeiten für Chloé, Acne, Louis Vuitton oder Charlotte Olympia. Ihre Mode: klassisch, aber feminin. Minimalistisch, aber mit raffinierten Schnitten und edlen Stoffen gepaart. Farbige Tafetta Hosen treffen auf klassische und zarte Stoffe. Diesen Material-Mix und das gekonnte einsetzen von Layering machen jedes Outfit zu einem absoluten Hingucker! Für mich persönlich immer noch eine sehr starke Kollektion und nun wünsche ich mir eine dunkelgrüne Culottes Hose aus Tafetta. ♥  

via trend feather 





Samstag, 27. Dezember 2014

Luis Barragan.

"Vater der Widersprüche" wird der mexikanische Architekt Luis Barragán auch genannt(geb.1902;†1988). Seine Bauten, Anlagen oder Gärten haben bis heute einen großen Einfluss auf die moderne Architektur Mexikos. Aber auch in Japan wird er hoch angesehen. Denkt man an die japanische Kultur, dann kommen einem klare Linien und Silhouetten in den Sinn. Genau in diesem Element bewegt sich auch der Mexikaner. Der Unterschied: die Benutzung kräftiger Farben. Hierbei verbindet sich demnach die Form des Minimalismus mit den traditionsreichen Stilelementen/-farbe seiner Heimat. Bei der Gestaltung der Gärten versucht er eine Verbindung zwischen den Bauten und der Landschaft aufzubauen, sodass ein sehr harmonisches Gesamtkonzept entsteht. Wichtige Gestaltungselemente sind hierbei das Wasser oder auch Pflanzen aus der eigenen Heimat. Im Jahre 1980 wurde Barragán mit dem Pritzker- Preis geehrt, was quasi als der Nobelpreis der Architektur verstanden werden kann. Sein eigenes erbautes&gestaltetes Haus Barragán(1947-48)gehört seit 2002 zum UNESCO Weltkulturerbe. Persönlich finde ich es sehr spannend wie Form, Farbe, Licht, Wasser und Natur aufeinander treffen und selbst nur durch die Fotos erkennt man das Besondere seiner Arbeit.
via Kim Zwarts und via Pinterest











Freitag, 12. Dezember 2014

Die Maske.

Es ist schon erstaunlich wie Fortschritt, Technik und Globalisierung unser eigenes Bildnis geprägt hat und zu einer Generation gemacht hat, die man schon narzisstisch nennen kann. Unzählige Plattformen, um seine eigene Selbstdarstellung und Persönlichkeit ins beste und größte Licht zu rücken. Die Anerkennung oder die immer größere werdende Liste der Follower sind für viele Bestätigung und Antrieb sich erfüllt zu fühlen. Müde wird man, wenn sein eigener Selbstbezug schon zur Maske wird. Es ist schon sehr belustigend, wenn man sich die Wortherkunft des Wortes "Maske" anschaut. Narr, Scherz oder Hänselei gibt dem Wort Maske seine Bedeutung (von arabisch maskharat). Selbstverständlich verstehen wir unter der Maske heutzutage eine Gesichtsbedeckung für das Theater, Kunst oder zu rituellen Zwecken und die eigene Maske ist nur ein selbsterschaffendes Bild zur eigenen Präsentation oder auch Schutz. Wäre es aber nicht angenehm, wenn man sich ab und an unter so eine Maske verstecken könnte und man damit einen großen Teil seiner Persönlichkeit im Geheimen lässt für aufregende Spekulationen offen? Muriel Nisse ist ein französischer Maskenbildner, wessen Begabung darin liegt verzaubernde Masken zu erschaffen, welche nicht ins Heute aber auch nicht ins Gestern passen. Eine wundervolle Handwerkskunst die uns in den Bann schlagen lässt und ein schöner Weg der Selbstinszenierung.
Bilder via ArtNau und Ozon










ABYSSE from Stéphane Roux on Vimeo.